Leitbild

  • Wir bieten Raum um anzukommen, sich bei uns wohl zu fühlen und willkommen zu sein.
  • Wir sehen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit und begegnen ihm mit Wertschätzung.
  • Deshalb orientieren wir uns an seinem individuellen Entwicklungsstand, seinen Bedürfnissen und Erlebnissen. So begleiten wir es auf seinem Weg zu einer mündigen Persönlichkeit.
  • Die Zusammenarbeit  zwischen Eltern und pädagogischem Personal ist uns sehr wichtig. Die Vorraussetzung hierfür ist Vertrauen.
  • Unsere Aufgaben sehen wir in der Familienergänzung.
  • Wir leben in einer vielschichtigen Gesellschaft. Mit Toleranz und Achtung möchten wir Vorbild sein, für ein solidarisches Zusammenleben.
  • Ein Ziel unserer Arbeit ist es, die Stärken der Kinder und die Ressourcen unserer Einrichtung  zu nutzen für eine positive Spiel- und Lernsituation.
  • Begleitet von Humor und Freude soll Ihr Kind aktiv am Kindergartenalltag teilnehmen.

Pädagogik

Pädagogischer Ansatz

Wir begründen unsere Arbeit teilweise auf dem situationsorientierten Ansatz, sowie dem teiloffenen Prinzip.

Der situationsorientierte Ansatz

Der  Ansatz bedeutet, dass sich das pädagogische Handeln auf permanente Beobachtung der Kinder begründet. Aktuelle Lebenssituation, Bedürfnisse und Entwicklungsschritte sind für das Team handlungsweisend und auch ausschlaggebend innerhalb der Projektarbeit. Ob es sich um eine Erfolgs- oder eine Konfliktsituation handelt: Das Kind soll in diesem entscheidenden und wichtigen Moment Unterstützung und Begleitung erfahren und seinen  persönlichen Lernweg selber finden.Es sind die sogenannten „Schlüsselsituationen“, die es zu erkennen und zu unterstützen gilt.

Wie Kinder lernen:
Kinder sind keine Fässer, die gefüllt,
sondern Feuer, die entfacht werden wollen.
(Francois Rabelais)

Nur unter Berücksichtigung der Umwelt (Familie, Wohnsituation, andere Bezugspersonen, Lebensumstände) ist es möglich, das Kind mit all seinen Fragen, Wünschen und Absichten zu verstehen und eine vertrauensvolle Lernsituation zu schaffen.

Durch das Vertrauen der Kinder, dass ihr Handeln richtig wahrgenommen und verstanden wird und durch die Hilfe zur Selbsthilfe in „Schlüsselsituationen“, entwickelt das Kind Persönlichkeit und Autonomie. Insofern knüpft die Arbeit nach dem situationsorientierten Ansatz an das übergeordnete Erziehungsziel: Der mündige Mensch, an.

Teilöffnung

Die Kinder dürfen bei diesem Prinzip zum Teil wählen, wo und wie sie ihre freie Zeit am Tag verbringen. Fester Bestand sind aber auch die Stammgruppen, wo sich die Kinder, zu festen Zeiten, aufhalten. In der Bringzeit, während des Morgen- und Abschlusskreises, sowie bei gruppeninternen Angeboten, sind die Kinder in ihren Stammgruppen. Nach dem Morgenkreis können sie sich  entscheiden, wo und mit wem sie die Gruppe verlassen möchten, um in den Erlebnisräumen (z.B. Turnraum, Traumzimmer, Verkleidungsecke) zu spielen. Dabei darf das einzelne Kind nur einen Raum pro Tag wählen und kann selbst entscheiden, wie lange es dort bleiben möchte.

Dabei ist immer geregelt, dass nur eine bestimmte Anzahl Kinder in den einzelnen Räumen sein darf (Beispiel: Zwei Kinder von der Bande und zwei von den Strolchen, können an einem Tag den Turnraum für sich nutzen). Das Personal entscheidet dabei, welchem Kind es schon zuzutrauen ist, das gewohnte Umfeld zu verlassen und eine Weile auch unbeaufsichtigt zu spielen. Können beispielsweise Regeln nicht eingehalten werden, die in den einzelnen Räumen gelten, kann ein Kind auch, über einen vereinbarten Zeitraum hinweg, von der Teilöffnung ausgeschlossen werden.

Projektarbeit

Die Projektarbeit begründet sich auf den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Die Beobachtung durch das Fachpersonal, ist daher ein sehr wichtiges Instrument, um herauszufinden, was die Kinder erfahren und wissen möchten.  Es ist sehr unterschiedlich, wie lange ein solches Projekt dauert. Das können zwei, aber auch mal sechs Wochen sein, je nach dem wie lange die Kinder etwas über ein Thema wissen möchten.

Um wirklich das entscheidende Thema zu finden, dürfen die Kinder vor einem Projekt abstimmen, über was sie etwas erfahren möchten und was genau die Inhalte des Projekts sein sollen.

Ein Projekt ist nicht reine Wissensvermittlung, sondern immer ganzheitliche Erfahrung. Das heißt, dass sich ein Thema dann auch durch alle Lernbereiche der Kinder zieht. Bastelangebote, Bücher, Raumgestaltung, Bewegungsangebote und andere Aktivitäten werden inhaltlich diesem Wunschthema angepasst. Kinder sollen die Lernprozesse aktiv mitgestalten. Sie bringen Dinge von zu Hause mit, bestimmen bei der Raumgestaltung mit, oder entscheiden wo eventuell ein Ausflug hinführen soll.

Bei dem Prinzip der Projektarbeit geht man davon aus, dass das Kind nur dann lernen kann, wenn es mit Interesse und Motivation beteiligt ist. Es erlebt sich dabei als eigenständig handelnden Menschen, was Vorraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Selbstbilds ist.

 

Ziele und Methoden

Das oberste Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist der mündige Mensch.

 

Achtung vor der Natur

 

 

 

Kinder entdecken ihr Interesse an der natürlichen Umwelt und erleben die Natur mit allen Sinnen.

 

Raum für Bewegung

und Körperwahrnehmung

 

 

 

Kinder entwickeln Freude an Bewegung und Sport. Sie können in der Einrichtung Angebote zur Förderung der taktilen Wahrnehmung  nutzen. 

 Sprache und Kommunikation

 

 

Kinder zeigen Interesse an Sprache und Kommunikationsformen. Sie entwickeln Bewusstsein von verbaler (sprachlich) und nonverbaler (nicht sprachlich) Kommunikation

Friedliches Miteinander

 

 

Die Kinder erfahren partnerschaftliche und demokratische Erziehung. Die Kinder entwickeln Freundschaften und lösen Konflikte weitgehend selbständig. Es werden Freiräume geboten, wobei Konsequenzen und erzieherisch notwendige Grenzen gesetzt werden.

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

 

 

Die Kinder finden Mut Neues zu entdecken und zu lernen, aber auch mit ihren eigenen Schwächen umzugehen. Die Kinder entwickeln eigene Interessen.

Wissenserweiterung

 

 

Kinder lernen voneinander und erweitern dadurch ihr Wissen. Die Kinder lernen bei uns über ganzheitliches Handeln (mit allen Sinnen).

  Gefühle

 

 

Die Kinder zeigen ihre Gefühle und leben einen offenen Umgang damit. Sie nehmen die Gefühle anderer wahr und respektieren diese.

Selbständigkeit

 

 

Die Kinder zeigen zunehmend eigenständiges Verhalten, äußern und begründen eigene Meinungen und übernehmen Verantwortung für Aufgaben.

Kreativität

 

 

Kinder zeigen vielfältige Fähigkeiten im grob- und feinmotorischen Bereich. Freiraum für Phantasie und Ästhetik sind gegeben.

Musikalität

 

 

Wir geben dem Kind Raum seine natürliche Musikalität zu leben und zu erweitern.

Die Förderung erfolgt über Singen, Tanz, Klanggeschichten oder Rhythmik.

Wackelzähne

In unserem Kindergarten wird für die "Großen", das heißt für unsere Vorschulkinder eine spezielle Vorschulprojektgruppe angeboten. Die Wackelzähne!

Einmal wöcheltlich werden die Kinder in folgenden Bereichen gefördert:

  1. Sprache (Hören, lauschen, lernen; Sprachspiele wie z.B. Reimen, Silben klatschen, Buchstabenspiele, usw.)
  2. Feinmotorik und Kreativität (Projektmappe für jedes Vorschulkind wird gestaltet und befüllt mit gebastelten und gemalten Werken)
  3. Mathematik (Formenlehre und das Projekt: Zahlenland)

Die Kinder erleben vielerlei Wissenswertes auf spielerische Art und sind mit viel Spaß, Neugier und Tatendrang dabei!

Die kleine Hausaufgabe gehört bei uns auf dazu.